FDP Kreistagsfraktion besucht den Kinder- und Jugendwohnbereich der Stiftung Eben Ezer

2.v.l. Carsten Möller, FDP Fraktionsvorsitzender, 1.v.r. Evelyn Eickmeyer, Abteilungsleitung Jugendhilfe, 2.v.r. Sabine Menzel, Leiterin des Bereichs Kinder und Jugendliche in Eben-Ezer, 3. v.l. Christine Förster Leitung Öffentlichkeitsarbeit
2.v.l. Carsten Möller, FDP Fraktionsvorsitzender, 1.v.r. Evelyn Eickmeyer, Abteilungsleitung Jugendhilfe, 2.v.r. Sabine Menzel, Leiterin des Bereichs Kinder und Jugendliche in Eben-Ezer, 3. v.l. Christine Förster Leitung Öffentlichkeitsarbeit

 

Kreis Lippe/Lemgo: Die FDP Kreistagsfraktion besuchte am vergangenen Montag die Stiftung Eben-Ezer. Frau Menzel, Leiterin des Bereichs Kinder und Jugendliche in Eben-Ezer, erläuterte den Fraktionsmitgliedern die unterschiedlichen Angebote in diesem Bereich.

 

 

 

So hat man im Jahr 2016 mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen begonnen, ein passendes Angebot im Rahmen der Jugendhilfe zu in-stallieren. Frau Eickmeyer, Abteilungsleitung Jugendhilfe berichtet, dass seit März 2019 die Familien unterstützende stationäre Gruppe „Wegweiser“ in Leopoldshöhe eröffnet wurde. Hierbei handelt es sich um ein stationäres Angebot im Rahmen der Jugendhilfe zur Stärkung von Kindern und ihren Familien. Das vorrangige pädagogische Ziel ist eine Rückkehr in die Familien.  In der Gruppe Wegweiser werden Kinder im Alter von 6-13 Jahren betreut. Derzeit sind dort zwei Plätze belegt.

 

 

 

Eine weitere neue Gruppe wurde im Mai 2019 eröffnet. Die stationäre Kleinstgruppe „Kompass“ betreut 6 Kinder mit einem erhöhten päda-gogischen Unterstützungsbedarf. Diese Kinder gelten als Systemsprenger, da sie aufgrund ihrer Verhaltensweisen schon viele Einrichtungen durchlaufen haben und sie einen kleinen sowie überschaubaren Rahmen benötigen.

 

Die Fraktion zeigt sich beeindruckt von der Spezialisierung der Gruppen. Carsten Möller, Fraktionsvorsitzender: „Für unseren Kreis ist es gut, dass es die Möglichkeit gibt, Kinder in diesen speziellen Gruppen unterzubringen. Das muss in den Jugendämtern weiter bekannt gemacht werden“, so der Liberale abschließend.